Etappen – Deutschland II – 22.08. – 25.08.2021

22.08.2021 – Heuer habens wir gschafft, rechtzeitig aus Wien raus und bei Schärding gud über die Grenz nach Bayern, genauer gesagt nach Straubing zu kommen.

Apropos – die 4.000 sind voll!

Hiesig haben wir unsere Mainzer Freunde Kathi und Matthias getroffen, die grade im Heimaturlaub weilen und uns mei recht freundlich bei Kathis Eltern begrüßten. Kathis Vaddi, der Klaus, hat uns a sauber Führung durch Straubing gewwe un dann gings in die Näh vun Regensburg bei Donaustauf auf die Walhalla naufi.

A zünftig bayrisches Essen gabs dann im Biergarten in Regensburg, nachdem mer a bissel gschlendert sinn un dann hats uns noch auf die „Couch“ (Nicht die von Freud, sondern eine hiesige Hippsterkneipe!) fern Absagger verschlan. Und in Regensburg war der Stadtname ziemlich Programm, Regen satt, nur die Burg hat gfehlt. Do merkt ma, dass ma wieder im Lande is.

Pfiat di!

23.08.2021 – Zum Schluss hin wirds immer entschleunigter. Man muss sich ja irgendwie an das Ankommen gewöhnen. Also schauten wir uns nochmals in der Weltkulturerbe-Stadt Regensburg um. Für die Historiker: Hier schließt sich übrigens der Habsburger-Kreis (von Sarajevo über Budapest, Bratislava und Wien) mit der Niederlegung der Kaiserkrone 1806 durch den Österreichischen Regenten, damit Napoleon sich nicht auch noch der Krone des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen ermächtigt, nachdem er sich selbst zum Kaiser der Franzosen krönen ließ.

Regensburg glänzt besonders durch seine kleinen traditionsreichen Geschäfte in den Altstadtgäßchen, sodass wir die letzten Mitbringsel zusammen suchten, dann doch noch unsere Leberkassemmel bekamen, weiter nach Speyer zu Familie Lehrmann fuhren und fest entschlossen nun lange fleischlos genießen wollen.

Fast schon wie zu Hause!

24.08.2021 – Von Speyer brachen wir mittags auf ins schöne Mainz am Rhein und welch Wunder: Natürlich haben wir weiterhin eine Baustelle vor der Wohnung, aber immerhin einen Parkplatz gefunden.

Es ist der letzte Tag der 1. kleinen Tour. Dabei war ich 5 Wochen, 2 Tage, 6 Stunden und insgesamt 4533,9 Kilometer quer durch 8 Länder in und außerhalb der EU auf Achse. Auf meiner Reise haben mich gute Freunde, meine Partnerin und vor allem der Drang, Neues zu entdecken, spontan und flexibel zu reisen und gleichsam mit Achtsamkeit Orte, Menschen, Geschichten, Erlebnisse oder Schwierigkeiten anzunehmen, bewegt.

Wehmut nicht mehr unterwegs zu sein und zurück zu kommen? Nicht wirklich. Aber vielleicht muss sich das alles erst einmal setzen. Vorab überwiegt die Freude, wieder in der schönen Pfalz zu sein, in den eigenen vier Wänden, mit Rieslingschorle in den Händen und dem Wunsch, nachdem die Füße genügend hochgelegt wurden, wieder weitere bekannte Gesichter zu treffen und zu erfahren, was die letzten Wochen so los war.

Gewohnheitsmäßig liegen meine Füße bisher noch eher selten lange oben, weshalb ich auch mal schauen werde, wer denn beim Tippspiel abgesahnt hat. So viel sei schon einmal gesagt: Die Black Pearl musste Einiges durchmachen! Ich berichte darüber nochmals genauer.

Der oder die Gewinner*in erfahren es, wie alle aufmerksamen Leser*innen dann morgen im Laufe des Tages. Jetzt habe ich dann auch mal gegendert. Ich hoffe, man hat es mir zuvor nachgesehen, sonst wäre ich abends nie zu meinem Schlaf gekommen. Ebenso werde ich fortan im Sinne des besseren Leseflusses wieder darauf verzichten. Bitte nicht übel nehmen.

25.08.2021 – Bevor ich mich für gute zwei Wochen im Blog abmelde, bin ich noch schuldig, auf das Tippspiel zurückzukommen. Die Wette galt: Sollte mein Auto zum Beispiel in der Art zu Schaden kommen, dass es nicht mehr fahrtüchtig ist, weil man mir die Reifen durch Backsteine ersetzt hat, den Wagen aufbricht und mir das Lenkrad klaut, der Motor streikt, die Bremsen versagen, ich in einen folgeschweren Unfall verwickelt sein sollte oder einfach nur ausgeraubt werde, dass es für den besten Tipper (= vom Datum am nähesten an der Misere), der eine Spende getätigt hat, ein Mitbringsel gibt.

Um die Spannung auf den Siedepunkt zu bringen, vor allem aber auch um einmal zu schildern, was unterwegs alles vorgefallen ist, gebe ich noch einen kleinen Abriss: Die Black Pearl jagte über Autobahnen und  Bundesstraßen, fuhr über Landstraßen und quetschte sich durch kleine Gassen kleinerer Ortschaften, meisterte ebenso den Trubel und Stadtverkehr mehrerer europäischer Metropolen, staubte zu auf Feld- und Waldwegen, quälte sich über Sand, Split und durch Matsch. Dabei legte sie insgesamt nicht nur 4533,9 Kilometer zurück, sondern auch Steigungen und Gefälle von 11, 16, 25 %. Mehrfach ging es in den Bergen über Serpentinen, sodass es zu bedenklichen Schleifgeräuschen in den Rechtskurven kam. Ständig musste man in Teilen Kroatiens, Montenegros oder Bosniens mit herabgestürzten Steinbrocken rechnen, sie auch oft genug umfahren. Die „Straßen“ waren hier meistens nicht nur mit Löchern und Rissen zersetzt, sondern auch stets eng und unübersichtlich, was den heimischen Bleifußvertreter dennoch nicht daran hinderte, alles zu versuchen, fünf Minuten eher am Ziel als regulär zu sein und waghalsige Überholmanöver nicht als unnötiges Risiko, sondern mehr als notwendige Mutprobe gleich einem Männlichkeitsritus zu betrachten. Die Straßenverkehrsordnung hörte hinter Österreich auf und kehrte dort auch erst wieder zurück. Da wird auch mal durch unbeleuchtete Tunnel gejagt, quasi mit dem Tunnelblick, ohne vor jeder Tunneleinfahrt Warnhinweise mit der Nummer des Abschleppdienstes zu beachten. Auch die Black Pearl musste mehrfach heranrasendem Gegenverkehr ausweichen und geriet dabei in die Bredouille. Aufsetzen auf abgeschrägten Wegen, weil irgendwann eben der Teer zum ordentlich Begradigen ausging, blieb da nicht aus. Eine Aufhängung für den Wagenheber hat sichtlich gelitten. Das Profil der Reifen ist ebenfalls durch und sie dürfen sich getrost an den Nagel hängen. Glücklicherweise bin ich diesmal durch keinen gefahren. Zwar haben wir immer darauf geachtet, wo wir parken, allerdings finden sich im Nachhinein schon einige Kratzer von Haltern, die anscheinend schlechter ein- und ausparken wollten als ich. Trotz allem ging dieser Kelch auch nicht an mit vorbei. Leider gab es keine Straßenbezeichnungen in Alemdins Heimatort und ich orientierte mich auf den letzten Metern nur mit Häuser- und Straßenfotos. Dabei hatte ich die falsche Ausfahrt genommen und nach gewonnner Erkenntnis beim Wenden einen Betonklotz leicht tuschiert. Aufgrund dessen Bekanntschaft mit meiner hinteren Stoßstange musste ich eine Millisekunde mit mir ins Gericht gehen, um zu merken, dass bisher einfach alles nochmal gut gegangen ist und der kleine Kratzer keinen weiteren Gedanken wert. 

Und somit kann ich abschließend guten Gewissens verkünden, wer mit seinem Tipp, nach formulierten Kriterien, ins Schwarze getroffen hat. Ich gratuliere hiermit nochmals ganz herzlich Ömer und Milli, die seit Tag eins ihr vollstes Vertrauen in die Pearl, unsere Fahrtkünste und unser Reiseglück ausgesprochen und gleichsam jedwedes Missgeschickt, dass zu einer Reiseunterbrechung geführt hätte, ausgeschlossen haben.

Ebenso möchte ich allen anderen Teilnehmern, die ihren Einsatz für den guten Zweck gespendet haben, von Herzen meinen Dank aussprechen.

Nun möchte ich mich für eine Weile verabschieden, schalte ab und bereite mich auf meine nächste Tour vor. Somit verbleibe ich, bis es am 13.09.2021 heißt: „Hello Gambia!“ mit lieben Grüßen an alle Leserinnen und Leser.

Etappen – Österreich – 19.08. – 21.08.2021

19.08.2021 – Mit dem Aufstehen und der Erkenntnis, dass die Weiterfahrt nach Wien folgt, ist mir eingefallen, dass ich noch eine Information schuldig geblieben bin: Auf der letzten Fahrtstrecke wurden die 3500 Kilometer geknackt. Rund 800 Kilometer liegen noch vor uns bis nach Mainz. Gefühlt geht es also in den Endspurt, gerade weil Bratislava und Wien nur 55 Kilometer Luftlinie auseinander liegen, ein Katzensprung, und damit die zwei zu einander nahegelegensten europäischen Hauptstädte sind.

Zu Beginn haben wir natürlich erst einmal das hiesige Pflichtprogramm im Wienerwald und beim Hoflieferanten für Kuchen- und Konditoreiwaren seit 1832 Sacher erledigt, um die freien Radikale zu besänftigen.

Gestärkt wurde infolgedessen das Kunst Haus Wien – Museum Hundertwasser und anschließend das Hundertwasser-Wohnhaus besichtigt. Leben, Werk und vor allem Lebenseinstellung von Friedensreich Hundertwasser (bürgerlich Friedrich Stowasser), zwar ein Sohn Wiens, der sich dort dennoch nie wirklich als Wiener Impressionist gesehen hat bzw. anerkannt wurde, sind echt beeindruckend. Obwohl mir die Gesaltungsweise seiner Kunst und sein ökologischer und pansophischer Kunstgedanke durch den Unterricht bekannt waren, überraschte mich dennoch daneben seine Ader für sozialen Wohnungsbau, sein Streben für eine friedvollere, gerechtere und schon seit Jahrzehnten klimafreundliche Welt als Künstler und Umweltaktivist. Ein Mann, der die Welt bereist hat, Kulturen, Menschen und Natur erlebt hat, sie in seinen Facetten aufgesogen und mit seiner Idee der Spirale, da alles Lebendige fließt, einem Kreislauf unterworfen ist, verbunden und dargestellt hat. Insgesamt hat Hundertwasser in seiner langen Schaffenszeit nur rund 700 Kunstwerke gemalt, zusätzlich Bauwerke gestaltet, Briefmarken entworfen, aber vor allem eine Philosophie des einfachen harmonischen Lebens vertreten, die genau an meine Wertevorstellung andockt und mich in seiner Gesamtheit sehr beeindruckt.

Ein Baummieter in der Großstadt!
Ein abgebranntes Kraftwerk gestaltete Hundertwasser unter der Bedingung um, dass es auf erneuerbare Energien umschwenkt.

Erst gegen 18 Uhr haben wir dann im Ruby Lissi Hotel eingecheckt, etwas verweilt und sind in den Abendstunden nochmals durch das prachtvolle Wien geschlendert.

Die spanische Hofreitschule!
So sieht hier die Bibliothek aus!

Fast echt englischer Rasen;)

20.08.2021 – Steffis Traum, das Schloss Schönbrunn, stand heuer im Mittelpunkt unseres Vor- und Nachmittages. Wir kamen um 10 Uhr zur Öffnungszeit an, mussten dennoch 90 Minuten warten, bis uns Einlass gewährt wurde. Bis wir zur königlichen Audienz geladen wurden, flanierten wir durch den Kronprinzengarten, durch das Große Parterre hinauf zur Gloriette, von der aus man einen atemberaubenden Blick über die Schlossanlage und Wien schweifen lassen konnte.

Im Herrscherschloss selbst konnten wir durch eine Audio-Guide-Tour etwas über die Herrscherfamilie, das Geschlecht der Habsburger, vor allem den großen Einfluss starker Frauen in Politik und sogar Militär, wie Maria Theresia und natürlich Sisi erfahren. Geleitet wurden wir durch 40 Räume des royalen Wohnsitzes, die von Raum zu Raum prunkvoller wurden und das Leben bei Hofe widerspiegeln. Fotos durfte man dort nicht schießen, weshalb es auch hier keine zu sehen gibt.

Im Schlossgarten vertrieben wir uns nach der 90-minütigen Tour die Zeit, bevor wir durch das Labyrinth lustwandelten und anschließend die Orangerie durchliefen.

Wieder innerstädtisch unterwegs suchten wir das Museumshaus Sigmund Freuds auf.

Leider ist für unseren Geschmack mehr und zu sehr der Werdegang des Begründers der Psychoanalyse Thema, anstatt sein Werk und Wirken. Es wäre schön gewesen, noch mehr über seine Ansätze, Forschung und Therapiemethoden zu erfahren. Auch optisch oder erlebnistechnisch war es wenig ansprechend aufbereitet. Seine Traumdeutungen und seine bewegende Familiengeschichte sind dennoch sehr interessant.

Nach ausgelöstem Backhendl mit schlotsigem Kartoffelsalat und Braten mit Knödel gab es den Sundowner an der Donaupromenade, die ziemlich durch ihre Vielfältigkeit überraschen kann. Hier trifft sich einerseits die Skater- und Sprayerszene und chillt mit Linken, Hippstern, Touris und der Schickeria gemeinsam auf der Promenade in Bars mit künstlich angelegtem Strand und Dachterrasse oder sitzend auf Beton oder Wiese.

Herzliche Sundowner-Grüße an Tobi und Joy, hoffentlich klappt es mit dem nächsten Trip. Wir sind echt schon rumgekommen. Il Meliah;)

21.08.2021 – Den ersten Wecker haben wir irgendwie gar nicht mitbekommen, machten uns dann etwas flotter auf den Naschmarkt zum Frühstücken auf, bevor unsere 2-stündige Stadtführung mit Josef startete.

OIrgendwie sind nun alle Guides Historiker/Lehrer gewesen und auch der flotte Josef hat neben ettlichen Zoten zu seiner zusätzlichen Rotlichtführung allerlei Geschichtliches zur Weltstadt Wien in seinen glamourösen Epochen, als auch in weniger schönen Zeiten verkündet – von Habsburger bis Hitler so zusagen. Dazwischen lagen noch die Türken vor Wien und wieder einmal hat sich der Absolutist Louis XIV. und später der Kaiser der Franzosen Napoleon Bonaparte eingemischt.

Nachmittags stand ein Besuch der 74 Meter hohen Karlskirche an. Man konnte im Innern mit einem Aufzug zu einer oberen Aussichtsplattform fahren. Und auch sonst war die Kirche sehr schön gestaltet.

Wir konnten uns es daraufhin natürlich nicht entgehen lassen, noch einmal die Wiener Kaffeehauskultur zu genießen und gingen ins seit 1876 bestehende Cafe Central. Zwar wurde diese Kultur laut Josef nicht wirklich in Wien erfunden, aber ist für die gesellschaftliche Entwicklung besonders wichtig gewesen. Für uns ist es heutzutage der pure Genuss bei Pianomusik in zauberhaftem Ambiente. Seit 1900 dienten die Kaffeehäuser vor allem als Begegnungsorte ohne Standesdünkel zwischen Adel und Bürgertum, für Freidenker und Aufklärer und halfen somit, den Demokratisierungsprozess voran zu treiben.

Das Abendessen nahmen wir im Griechenbeisl (Wiener Gasthaus seit 1350) ein. Hier speiste bereits die Weltprominez (u. a. Rilke, Beethoven, Mozart, Mark Twain, Pavarotti, Johnny Cash, Phil Collins, Snoop Dog, Tupac) und wir.

Zum Abschluss stand der Prater mit Riesenrad, Achterbahn und Drullerumalleachsenschraubenwirbeldreher (Ich weiß nicht, wie ich es nach dem Fahren besser benennen könnte!) auf dem Programm. Danach haben wir beide freiwillig auf unseren Kaiserschmarrn verzichtet. Das kommt auch nicht alle Tage vor.

Schee wars – hatten die Ehre. Morgen geht’s früh los zu Kathi nach Straubing.

Etappen – Slowakei – 17.08. – 18.08.2021

17.08.2021 – Heute stand die Fahrt von Budapest/Ungarn nach Bratislava/Slowakei an. Die Hauptstadt, ehemals Pressburg genannt, mit seinen 440.000 Einwohnern liegt im Dreiländereck zu Ungarn und Österreich.

Unser erstes Ziel nach dem Check-Out in Budapest war das Danubiana, an der die Donau direkt vorbei fließt und hinter der ungarischen zur slowakischen Grenze gelegene Meulensteen Art Museum für zeitgenössische expressionistische Kunst.

Finde den „Ausreißer“!
Interessant war v. a. die Ausstellung von Viktor Freso „Family Vintage“.

Nachdem uns in Budapest aufgrund meines starken Hupreflexes noch eine Oma mit ihrer zerdellten Knutschkugel knapp verfehlte, ging es uns durch den Anfahrtsweg zum Danubiana ebenso mit der erwarteten Grenzkontrolle. Wir haben sie ebenso irgendwie verfehlt. Quasi könnten wir als illegale Einwanderer gelten, zumindest bis wir im Altstadthotel Beigli unsere Daten hinterlassen hatten.

Es plagte uns zuerst einmal der Hunger, der durch deftige slowakische Hausmannskost gestillt wurde. Anmerkung der Redaktion: Kein Hoch auf Piroggen mit Ziegenkäse, dafür aber für mit Speck gefüllte Klöse auf Kraut.

Die obligatorische Stadterkundung auf eigene Faust folgte.

18.08.2021 – Auch das Frühstück im erst kürzlich eröffneten und mit viel Charme eingerichteten Beigli Hotel kann sich sehen lassen. Reichhaltig und sehr gesund in schönem Ambiente.

Gegen 11 Uhr haben wir uns Mountainbikes ausgeliehen und radelten erst an der Donau, dann aber leider, aufgrund des Hochwassers, mehr auf der Bundesstraße, die ebenfalls als Radweg ausgezeichnet war, entlang zur Burgruine Devin.

Die ganze Strecke von rund 15 Kilometern mussten wir natürlich nach Burgbesichtigung mit Ausstellung zur Burggeschichte zurück und belohnten uns erneut mit traditioneller slowakischer Küche. Daraufhin konnte einer von wenigen kurzen Powernaps in den letzten Wochen eingelegt werden, bevor wir uns auf den Weg zum UFO begaben, um dieses Mal den Blick bei Sonnenuntergang auf Donau, Altstadt und die Bratislaver Burg zu werfen. Der Aussichtsturm ist 95 Meter hoch und bietet bei gutem Wetter eine herrliche Aussicht bis zu 100 Kilometer ins Umland. Im 360°-Restaurant unter der Aussichtsplattform durften wir feststellen, dass auch die Slowaken guten Wein keltern können.

Nach einem ausgedehnten Nachtspaziergang können wir beide nochmals bestätigen, dass Bratislava eine wunderschöne Stadt ist, die sich aufgrund toller Bauten, viel Sinn für Kunst, ausgedehntem Grün, tobendem Nachtleben und entspannten Menschen sehen lassen kann. Definitiv auch eine zweite Reise wert.

Etappen – Ungarn – 14.08. – 16.08.2021

14.08.2021 – Als mich Almedin heute Morgen um 5:30 Uhr verabschiedete, war es für mich einerseits ein Gefühl voll Wehmut, gleichsam aber auch der Vorfreude auf eine weitere Station, ein weiteres Land, und vor allem auf Steffi, die sich von Mainz aus etwa gleichzeitig per Flieger auf den Weg nach Budapest machte. Bedächtig an den Kontrolski Radarskis und Polizeikontrollen vorbei rollte ich langsam aber stetig 1 1/2 Stunden an die Grenze nach Kroatien, musste hier fast eine Stunde warten, obwohl es noch so früh war und habe mich unglaublich gefreut, einmal wieder eine Autobahn unter meinen Rädern zu haben. Die Grenze zu Ungarn erreichte ich gegen 10 Uhr, nutze die erneute Wartezeit zum Beutel-Frühstück …

… und hatte gerade noch im Blick, dass hier Vignettenpflicht herrscht, bis ich erneut auf der Schnellstraße durchstarten konnte. Das Beke Radison Blue erreichte ich kurz vor 13 Uhr und konnte mein Mädel endlich wieder in die Arme schließen, bis es am Nachmittag auf Stadterkundung ging.

Zu sehen waren unter anderem das Parlament, die St. Stephans Basilika und Baumstriezel. Neben gigantischen barocken und gotischen Prachtbauten, habsburgerischem Schick und kommunistischem Brutalismus glänzt Budapest ebenfalls durch eine moderne, alternative Szene, wie um das Szimpla Kertmozi.

Irgendwann hat uns dann der Hunger auf den dort um die Ecke liegenden Streetfood-Markt getrieben. Zwar gab es endlich krosses, dunkleres Brot, auf das ich die ganze Zeit verzichten musste, dennoch hat beim Hippster-Gulasch Großmutters Herzblut gefehlt.

Auf dem Rückweg zum Hotel habe ich dann endlich doch noch einen Friseur gefunden, der mir den hiesigen Schnitt der Saison verpasst hat. Steffis spontane Reaktion darauf:

Schlussendlich sind wir beide platt ins extraweiche Bett gefallen und genießen den Schlaf der Gerechten nach langer Anreise und Stadterkundung.

15.08.2021 – Glücklicherweise schafften wir es vor der Rushour zum Deluxe-Frühstück, welches wirklich keine Wünsche offen ließ.

Danach stand ein Besuch des, als Topadresse deklarierten, Szechenyi Spa an. Eigentlich wirbt es mit einem strengen Hygienekonzept, doch in der Praxis hieß das dann, dass Schilder mit den AHA-Regeln aufgehangen wurden und das Aufhängen auch wohl reicht, gleichwohl, ob man sich daran hält oder nicht. Ganz wohl gefühlt haben wir uns leider nicht und auch wenn das Thermalbad zur Entspannung einladen sollte, war aufgrund der Lautstärke und des Trubels, da die römischen Bäder im Obergeschoss renoviert wurden und sich alles unten drängelte, nicht viel Seele baumeln lassen möglich. Dennoch weißt das Bad eine Architektur auf, die man im Mainzer Taubertsbergbad vergeblich sucht.

Also musste eine nachmittägliche Siesta eingepflegt werden, bevor wir uns abends zum Nagy Fa-Tal Konyhaja, einem Restaurant im jüdischen Viertel mit traditioneller ungarischer Küche (scharf & deftig) und Musik (u.a. Ententanzpolka), begaben.

Nach Speis und Trank schlenderten wir noch etwas an der Donau mit Blick auf Buda und durch den südlichen Innenstadtbezirk von Pest. Einen Absacker gab es bei erneuter Bullenhitze im Szimpla Kert.

Und dann mal ein Zwischenfazit auf der Reise: „Simplify your life!“

16.08.2021 – Nach erneut kostlichem Frühstück nahmen wir an einer knapp 2-stündigen Stadtführung teil. Dabei hatten wir viele Spots bereits an den Vortagen auf eigene Faust erkundet, aber immer bemängelt, dass es nicht einmal Erklärungen auf Englisch gab und man meist ziemlich ratlos vor einer Statue, einem Gebäude oder auf einem Platz stand. Nun konnten wir doch noch ein bisschen Input zur Stadt und Kultur sammeln, fuhren anschließend mit der Metro von Pest nach Buda und liefen zur Fischerbastei hoch. Von dort aus hatten wir einen wunderschönen Blick auf Pest.

Auf dem Gelände der Bastei befinden sich nicht nur zahlreiche Museen, Statuen, Kirchen, tolle Häuser und das Schloss, sondern auch das Labirintus, ein 12 Meter tiefes Höhlensystem, das schon begann, sich auf natürliche Weise vor rund 500.000 Jahren zu bilden. Auf die Frage, ob sich ein Besuch lohnt, entgegnete eine gerade den Ein-/Ausgang passierende Besucherin: „It’s wonderful. It is so cold inside.“ Das war für Steffi bei 35 Grad Außentemperatur genau das Richtige und ich konnte etwas Herrscher- und Stadtgeschichte bis hin zur Inhaftierung und späteren Ermordung des historischen Graf Draculas in Transylvanien durch König Matthias von Ungarn erfahren. Zudem dienten die Katakomben den Menschen als Lagerkammern, Verstecke während Krisen- und Kriegszeiten, für Maskenbälle, als Steinbruch oder Grabkammern.

Eine kurze Ruhepause im traditionellen Kaffeehaus Korona (Definitiv nicht wegen dem Namen gewählt, sondern weil es gerade da war!) war dann mehr als willkommen, bevor wir das Houdini-House besichtigten. Der berühmte Entfesslungskünstler und Magier war Sohn der Stadt, entstammte der jüdischen Gemeinde und hieß mit bürgerlichem Namen Erik Weisz. Uns wurde neben einer Präsentation seiner Biographie auch eine kleine Zaubershow geboten.

Mit der Metro ging es zurück Richtung Ruinenbars zum Abendessen (Für Steffi gab es endlich Langos!) und dann ausgelaugt ins Hotel.

Etappen – Bosnien-Herzegowina – 09.08. – 13.08.2021

09.08.2021 – Leider mussten wir uns gestern Nacht dazu entschließen, unsere Canyoning-Tour durch den Nevidio-Canyon in Montenegro abzusagen, da wir aufgrund der weiteren Strecke, Straßenbeschaffenheit und Grenzkontrollen erst am späten Abend in Sarajevo völlig platt angekommen wären. Die Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina in all ihren Facetten wollen wir aber stressfrei und ausgiebig erkunden, weshalb wir dann direkt nach dem Frühstück losfuhren und um 14 Uhr in der Pension River eintrafen. Auf dem Weg dahin haben wir schon gemerkt, dass es hierzulande noch schlechtere Straßen gibt, auf denen um die Ecke auch einmal eine Kuh auf dich warten und auch sonst ein Restaurant, welches sich auf Roadkill-Food spezialisiert hat, günstig an seine „Lebensmittel“ kommen und anbieten kann.

Mit Einfahrt Sarajevo hat man schon direkt gemerkt, was der Literaturnobelpreisträger Ivo Andric meinte, wenn er sagte: „If you take a look at Sarajevo at any time of day, from any surrounding hill, you will always inadvertently come to the same conclusion. It is the city that is wearing out and dying, while at the same time being reborn and transformed. Today it is the city of our most beautiful longings and endeavors and bravest desires and hopes.“

Zwar wird man einerseits mit einer Statue der fünf Ringe der Olympischen Winterspiele 1984 und dem olympischen Gedanken begrüßt, sieht dennoch kurz dahinter die zahlreichen Einschusslöcher in vielen brutalistischen Plattenbauten der Vorstadt und ruft sich ins Gedächtnis, dass Sarajevo, wie das ganze Land, in meiner persönlichen Phase der unbeschwerten Kindheit, für Jahre mitten im Kriegszustand weilte. Während unserer Stadterkundung ist uns immer wieder das gleiche Graffitimotiv, eine Blume, in unterschiedlichen Ausführungen und Farben aufgefallen, meist an Orten, die neben den schönen Prachtsstraßen im Innenstadtbereich, zu finden waren, die auch die schwere der Vergangenheit (an eingestürzten Bauten, oder solchen mit Einschusslöchern) aufzeigen. Vielleicht, so interpretiere ich dies, sind die Blumen ein Zeichen der Hoffnung und des Wiederaufbaus nach dem vergangenen Bürgerkrieg 1992 – 1995. Das hat mich in irgendeiner, aber konträren Weise an das traurige Mainzer Mädchen erinnert (liebe Grüße an Maria M. Fantasma), welches seine Emotionalität, neben der ausdrucksstarken Mimik, auch durch seine Umgebung erhält. Ein paar wenige von zahlreichen gefundenen Beispielen:

Und neben den Erinnerungen an Krieg und Zerstörung, Versöhnung und Annäherung spürt man die große Religiosität und kulturelle Vielfalt der Stadt, die zahlreiche Moscheen, Klöster und eine Synagoge aus der Zeit des 15. Jahrhunderts aufbietet, zum Beispiel die Ghazi Husrev Beys Moschee:

Oder die jüdische Synagoge mit Stadtmuseum:

Sowie christlich orthodoxe und katholische Gotteshäuser:

Unseren Sundowner nahmen wir heute am Fluss Miljacka mit Blick auf die Stadthalle und erheben unser Glas (bzw. unsere Tasse) auf die frischgebackenen, überaus stolzen Eltern Milli und Ömer Kocmanith und gratulieren ganz herzlich zum gesunden, munteren Nachwuchswürmle. Nachfolgend nachgestellt übrigens unsere Reaktion, als wir die freudige Nachricht erfahren durften:

10.08.2021 – Vormittags nahmen wir an einer Stadtführung teil und haben allerhand Neues, Interessantes und Schockierendes über Land und Leute, Sarajevo und die bosnische Geschichte erfahren. Ich versuche didaktisch zu redizieren und mich kurz zu fassen. Zuerst erwähne ich Ghazi Husrev Bey, der die Gedanken der Förderung, Bildung, Solidarität und des Fortschritts nach Sarajevo brachte. Durch seine Stiftungen wurden Gymnasien, Koranschulen, eine Bibliothek, Brunnen, Moscheen, Handelsposten, Unterkünfte für Reisende und Vertriebene, sowie eine Karavanserei errichtet. Nach seinem Vorbild versteht sich die Stadt auch heute noch als kulturelles, weltoffenes, solidarisches Zentrum des Landes.

Das Uhrwerk des städtischen Uhrturms muss von einem Wärter dreimal wöchentlich geprüft und gestellt werden. Wir waren dort um 11 Uhr, während allerdings 15 Uhr gezeigt wurde, da sich die Zeitrechnung für Juden und Moslems gleichermaßen am Mondkalender orientiert.

Findet man im ursprünglichen östlichen Teil der Altstadt neben Basaren und Handwerkergassen der Seidenhersteller, Silber-/Kupferschmiede und Dengler, so weist der westliche Teil die Architektur und Pracht der Habsburger Monarchie auf.

Über der Latinerbrücke an der Ecke des Museums fand das Attentat des serbischen Widerstandkämpfers Gavrilo Princip (Mitglied der Schwarzen Hand, man wollte ein von der K-&-K-Monarchie Österreich-Ungarn unabhängiges Serbien schaffen) auf den österreichischen Thronfolger und seine schwangere Frau statt. Dies war der Auslöser zum Ausbruch des 1. Weltkrieges.

Zudem wurde natürlich das Zusammenleben der Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen thematisiert. Hier verweise ich gerne auf unsere Erfahrungen und Eindrücke des Vortages und ergänze die enorme Hilfsbereitschaft der Einwohner Sarajevos gegenüber Andersgläubigen. So half beispielsweise eine Muslima ihrer jüdischen Freundin sich mithilfe einer Burka vor den Nazischergen während des 2. Weltkrieges zu verbergen, brachte ihr ihre Sitten und Sprache bei, bis sie ins Exil nach Israel flüchten konnte. Von dort aus sicherte sie den Schutz vor Verfolgung ihrer Freundin zur Zeit des Jugoslawienkriegs.

Und auch wir erlebten Sarajevo erneut als eine Stadt des Leids und Terrors auf der einen, sowie gleichsam der Toleranz und Solidarität auf der anderen Seite.

Nach der Führung mussten wir die hier nur angerissenen Eindrücke erst einmal bei einem Habsburger Palatschinken, bosnischem Kaffee mit türkischem Nougat und Wacholderlimonade rekapitulieren.

Danach stellten wir uns einer härteren Kost und besuchten das Genozid-Museum, welches den Völkermord der Serben unter Milosevic an den bosnischen Moslems und kroatischen Bosniaken

1992 – 1995 auf bedrückende und erschreckende Art und Weise präsentiert. Wer sich mit der deutschen Geschichte im Nationalsozialismus beschäftigt, kann die Vorgehensweise von Unterdrückung, über Folter und Ermordung im Konzentrationslager mit blutigen Straßenkämpfen und dem Leben im und mit einem Bürgerkrieg erweitern. Ich werde wohl fortan jede Kriegsberichtserstattung mit anderen Augen sehen. Ich verzichte an dieser Stelle bewusst auf Bilder von Gräueltaten und zeige lieber eines von Solidaritätsbekundungen, unter denen wir uns ebenso eingereiht haben.

Auf Sarajevos Straßen findet man schon zu genüge die so genannte „Blutrose“, ein Symbol für Orte, an denen mehr als drei Menschen auf einmal ermordet wurden. Und auch heutzutage gleicht jedes Einschussloch in Häuserwänden einem Mahnmal, das uns zuruft: „Make love, not war.“

11.08.2021 – In der Früh musste ich mich von meinem Mitreisenden Frank, der von Sarajevo aus zurückflog, verabschieden und zügig aufbrechen, um zu Almedin und seiner Familie in 2 1/2 Stunden nach Prokosovic gut durchzukommen. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei Frank für seine Reisebegleitung bedanken. Zusammen haben wir das kroatische Meer, sowie den Tara River gezähmt, drei Nationalparks Montenegros erkundigt und er hat mir die unterschiedlichen religiösen und kulturellen Eigenheiten, denen wir begegnet sind, näher gebracht.

Ich wurde dann bei Ankunft in Prokosovic direkt von Patriarch Almedin, seiner Frau Mirnesa, Tochter Aila und Stammhalter Eman freundlich empfangen und herzlich willkommen geheißen. Auch hier hatte ich nochmals die Gelegenheit mich aus erster Hand über Land und Leute in Vergangenheit und Gegenwart und auch die persönliche Familiengeschichte ausgiebig zu informieren und fange langsam an, das Lebensgefühl der Bosnier zu verstehen. Dazu gab es traditionell Kaffee, Kaffee, Kaffee und noch mehr Kaffee;) und Mirnesa hat extra noch für mich gekocht, bis es erneut Kaffee gab und wir zum Essen ins Restaurant Robinzon gingen.

Telece Pecenje – fast wie Rollbraten!

Anschließend lag eine Bootsfahrt über den Jezero Modrac an, mit herrlichem Blick für den Sonnenuntergang und den passenden Balkanbeats.

Mit dem Sundowner des Tages gibt es diesesmal den passenden Song dazu:

Mile Kitic mit „Mnogo toga jos je isto“

Also mich hat es gecatcht.

12.08.2021 – Nach dem „Guten-Morgen-Kaffee“ hat mich Almedin zu seinem Autoteilehändler gefahren, weil es endlich Zeit wurde meinem zweckmäßig fahrenden Untersatz für die bisher geleisteten Dienste nicht nur eine Verschnaufpause, sondern auch einmal etwas Gutes zu gönnen. Der Ölwechsel ließ bisher über 7000 Kilometer auf sich warten und wird morgen nachgeholt. Dafür haben wir ausreichend Öl und einen Ölfilter besorgt und einen Termin in der Werkstatt gemacht. Schließlich soll die Möglichkeit sich am Tippspiel (siehe Menü) zu beteiligen, weiterhin aussichtsreich und bestehen bleiben. Für jede Spende für den guten Zweck bin ich weiterhin sehr dankbar und habe auch schon das ein oder andere Mitbringsel für den besten Tipper bzw. die beste Tipperin besorgt.

Anschließend ging die Fahrt nach dem Frühstückseintopf weiter zur „Mädchen-Höhle“. Der Legende nach starb hier ein Mädchen, welches eine Mutprobe bestehen wollte, auf tragische Art und Weise. Besagte Höhle ist wirklich gigantisch groß und einer von wenigen Walfahrtsorten in Bosnien. Wir hatten Glück, da wir fast die gesamte Zeit, die Höhle alleine besichtigen konnten.

Anschließend gab es, wie könnte es anders sein, Kaffee und ein riesiges Stück Baklava, bevor das Mittagessen folgte;).

Nach dem Abend-Kaffee, diesmal aus der Aero-Press auf Camping-Art zu Hause auf der Terrasse mit Seeblick, habe ich den Bibic’s Crossboule näher gebracht. Und irgendwie bin ich bzw. die „Drecks-Pearl“ in einer sexy Carwash-Station gelandet.

Vielen lieben Dank Almedin für deinen vollen Körpereinsatz, den Extraschaum und die lustigen Sprüche beim Hegen und Pflegen. Da macht das Putzen doch echt einmal Spaß. Endlich glänzt die Miesmuschel wieder als Black Pearl und darf heute die Sundowner-Grüße an das liebe Geburtstagkind Chrissi raussenden. Alles Gute, heute bist du der „Herr Maus“. Loss dich verwehne un trink en gude Schoppe fer mich mit!

13.08.2021 – Nach dem Ölwechsel am Vormittag, konnte ich noch ein paar Mitbringsel und Lebensmittel besorgen, sodass ich am Abend auch einmal für die Familie kochen und mich ein wenig für die Gastfreundschaft erkenntlich zeigen kann. Mittags waren wir im Zoo in Tuzla und, naja, selbst für die Bewohner war es zu heiß.

Im Anschluss servierte der Küchenchef Pasta mit Basilikum-Pesto, Hühnchen und eine Mango-Chutney-Gemüsepfanne.

Zum Tagesabschluss flanierten wir noch durch Lucovac, bevor ich mich abends noch von den Kids, Mirnesa und Almedin verabschieden musste. Es war eine tolle Zeit unter ganz herzlichen, tollen Menschen, die ich näher kennenlernen durfte. Und nebenbei habe ich durch Almedin noch mehr Wissenswertes über den Islam gelernt. Puno hvala na svemo.

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