12.06.2022 – Anreise ab 17 Uhr 10 per Zug mit Steffi und Flug von Frankfurt aus nach Phuket. Dort werden wir morgen gegen 13 Uhr Ortszeit landen. Einen so problemlosen Check – In wie bei Thai Airways habe ich bisher wirklich noch nicht erlebt. Über Essen und Getränke an Bord konnten wir gemäß des bekannten Pfälzer Understatements auch nichts Schlechtes sagen. Nid geschimpft, is gelobt genug. Nein, es war ein sehr angenehmer Flug, vor allem auch, weil die Maschine nicht mal zu 15 Prozent ausgelastet war.

Für die guten Tipps im Vorraus der Reise bedanken wir uns bei Ralle recht herzlich.
13.06.2022 – Weder überfüllt, noch unpünktlich landeten wir, ebenso unser Gepäck, um kurz nach 13 Uhr am International Airport Phuket. Da kann sich die Deutsche Bahn eine Scheibe abschneiden. Mit dem Thai – Pass ging es durch die Emigration und raus aus dem Gebäude, wo uns Tuk empfing und zu Herrn Kittiphong Densiri, welcher uns im Vorfeld schon von Tobi B. vermittelt wurde, brachte. In Kittiphong und Tuks Shuttle erwartete uns ein Begrüßungsdrink und frische Ananas. So kann es weitergehen. Gute 2 Stunden 20 Minuten lang war die Fahrt, vorbei an tollen Felsformationen, Straßenmärkten und Tempeln, bis in die Provinz Krabi, genauer gesagt, bis nach Ao Nang Beach ins „Panan Krabi Resort SHA plus“. Hier haben wir uns für 5 Nächte eingebucht und waren ebenfalls direkt von der Anlage, dem Zimmer und dem Empfang begeistert.
Vor dem Abendessen hatten wir noch Zeit, den ersten kurzen Strand- und Badeausflug bis in den Sonnenuntergang zu machen.


Zu unserer Verwunderung haben wir beim Inder gegessen und sind daraufhin noch über die Flaniermeile geschlendert.


Herzlich grüßen möchten wir heute Tobi, Joy und deren Mom, die uns in der Vorbereitung eine große Hilfe waren.
14.06.2022 – Wie zu erwarten hatten wir lange geschlafen, uns trotzdem irgendwie aus den dermaßen bequemen Federn gequält. Das asiatische, thailändische, amerikanische und nur wenig europäische Frühstück fiel dann recht querbeet aus. Vom Omelette, über Fischsuppe, hin zu belegtem Baguette, gedämpften Reisbällchen, Salat und exotischen Früchten haben wir uns zu Süßspeisen durchgearbeitet. Zum gebratenen Reis mit Wokgemüse gab es das wohl schärfste eingelegte Pork Stew und Thai – Chicken meines Lebens.

So hatte ich mir bereits morgens für gut eine halbe Stunde Mund und Rachenraum verbrannt. Kaffee und Säfte gab es zum Glück auch noch. Das hat dann etwas die Schärfe neutralisiert. Um ganz sicher zu gehen, setzte ich zudem auf die Hilfe einer frischen Waffel. Sicher ist sicher.
Frisch gestärkt und voller Energie konnte es danach direkt los gehen. Wir waren top motiviert – bereit auf Hochtouren zu laufen – fähig, etwas ganz Großes zu leisten – regelrecht Bäume oder Palmen auszureißen. Und da waren wir auch schon – flach bäuchlings und dösend auf der Poolliege. Immerhin ein gutes Buch hatte jeder zur Hand. Und der vereinsamte Nassbereich lud aufgrund der sehr befreienden Leere zum längeren Verweilen ein. Das konnte vor allem Steffi nur sehr schwer abschlagen.

Doch irgendwann kam dann nachmittags noch Bewegung rein. Mit dem Tuk Tuk ließen wir uns an den „Buddha Mountain Temple“ kutschieren. Hier war tatsächlich noch weniger los, als am Pool.





Leider gab es keine Erklärungen dazu. Gerne würde ich mehr über die Figuren, ihre Bedeutungen und die Glaubensausübung erfahren. Da bleibe ich dran.
Im nahegelegenen lokalen Markt fand sich für uns allerlei Kurioses, Spannendes bis äußerst Gewöhnungsbedürftiges.





Steffi hielt sich an die Früchte, ich eher an Fritiertes. Bis jetzt hat sich der Magen noch nicht verrenkt. Also, weiter so.

Durian, oder im deutschen Volksmund „Kotzfrucht“ genannt, kam uns heute nicht in die Tüte.
Weil der Vormittag so schön war, genossen wir, zurück im Hotel, den Salzwasser – Infinitypool auf dem Dach mit herrlichem Blick zu den Kreidefelsen und aufs Meer hinaus. Es folgte das abendliche Gängel durch Ao Nang, wobei wir für morgen eine Ganztagestour gebucht, unseren Cocktailmeister aufgesucht und letztendlich im „Reeve Beach Resort“ Platz genommen haben. Bei Pizza und Wagyu – Burger hatten wir in erster Reihe den besten Blick auf die am Strand veranstaltete Feuershow.



Nächstes Jahr schwinge ich dann so ähnlich meine Pois;).
Den Absacker nahmen wir in der „Bamboo Bar“ ein. Ein Animateur zockte mich knapp im „Vier gewinnt“ ab, sodass unsere Drinks nicht aufs Haus gingen und wir je ein Getränk konsumieren mussten. Hätten wir bei der guten Live – Musik eh getan. Dennoch stellte sich heraus, dass besagter Einheizer tatsächlich eigentlich Magier war und das Spiel 1000 %-ig manipuliert hat;). Immerhin ließ er später am Nachbartisch bei ein paar Mädels Ringe verschwinden.
Für alle Freunde des eindeutig Zweideutigem: Vorm Schlafen gehen gönnte ich mir meine erste Thaimassage in Thailand. Die gute Frau Bum vom „Ruen Sukhothai“ – Massagecenter nahm mich bei der Hand und unter ihre Fittiche, führte mich ins Separee und bettete mich auf die Liege. Gleich wusste ich, dass Frau Bum mit viel Erfahrung ans Werk ging. Sie konnte anpacken und verstand ihr Handwerk. Beherzt stieg sie auf, drückte, schob, zog, zerrte, dehnte, quetschte Rücken, Schultern, Nacken, Kopf und klopfte „bum bum“ mir abschließend die letzten angesammelten Verkalkungen heraus. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Liebe Grüße bekommt Christina aus Guntersblum, die gerade auf unseren letztjährigen Pfaden zwischen Budapest, Bratislava und Wien wandelt.
15.06.2022 – Verschlafen! Wecker mehrfach verpasst. Wie kann das denn sein? Hilft alles nix. Raus, raus, raus. Warum muss die wichtigste Mahlzeit des Tages, denn in Thailand schon um 10 Uhr enden? Noch 20 Minuten Frühstückszeit. Schlachtplan im Aufzug gemacht. Einer Backwaren, Eier, und der andere Früchte und Getränke. Die Teller vollgeladen – erstes Durchatmen. Obwohl, atmen viel schwer, ging nur noch durch die Nase. Mit leichtem Völlegefühl stapften wir zurück ins Bett, drehen, dösen, ausharren, bis wir von der Agentur „Krabi Sunset Tours“ um 12 Uhr 30 abgeholt wurden. Mehr ging zwischenzeitlich nicht.

Am „Nopparat Thara Pier“ bekamen wir unsere Einweisung und bestiegen ein Longtail Boat, welches uns nach einer halben Stunde an einer Sandbank, die bei eintretender Ebbe zwei Inseln miteinander verband, absetzte. Dort war die erste Bademöglichkeit. Haben wir voll ausgenutzt.


Weiter schipperten wir zur, ihrer Form nachempfunden so genannten, „Chicken Island“. Man braucht Phantasie, um das Federvieh zu ergründen.

Wenig später steuerten wir zwei Riffe zum Schnorcheln an. Neben den mir bereits aus Grenada bekannten Arten von Rifffischen, konnte ich ebenso Clownsfische, Nadelfische oder Krebse entdecken. Zudem befand ich mich urplötzlich in einem großen Schwarm von regenbogenfarbig schimmernden Papageifischen, die Algen von den Korallen abhakten, was man unter Wasser richtig hören konnte.

Vor allem der zweite Schnorchelgang hat sich auf Grund des belebteren Spots und der sich nochmal kurz durch die Wolken brechenden Sonne gelohnt. Dann verschwand sie auch schon wieder und wir legten im Regen auf „Poda Island“ an. Hier erwartete uns ein BBQ, Surf and Turf und anschließend ein Hauch von Sonnenuntergang bei wolkenbedecktem Himmel.


Mit Einbruch der Dunkelheit hielt unser Boot am „Koh Raeng“ – Felsen, wo ich für die Nachtschwimmer beim Nachtschnorcheln das bioiluminiszierende Plankton aufwirbeln durfte. Habe ich doch gern gemacht;)
Gegen 20 Uhr 30 wurden wir an unserem Hotel abgesetzt, gönnten uns Thai – Pancakes (Ananas, Mango) und Icecream – Rolls (Kokusnuss, Mango). Nicht schlecht oder mit Steffis Worten: „Das ist das Beste, was ich je gegessen habe!“, könnte man es beschreiben.

Vorm Gang ins Hotel buchte ich gleich den nächsten Ausflug für den Folgetag.
Der tolle Schnorchelausflug hat mich heute direkt an meine selbigen auf Grenada erinnert, weshalb ich ganz lieb die Meyerers grüßen möchte. Es war eine wunderschöne Zeit bei euch.
16.06.2022 – Geschlafen habe ich mehr schlecht als recht, weshalb ich sehr übermüdet mein Frühstück einnahm, bis ich von „Baracuda Tours“ zum Ao Nang Pier kutschiert wurde. Dort bestieg ich nach einiger Wartezeit ein Longtail Boat, welches uns nach „Daeng Island“ zum Schnorcheln brachte. Der Fischreichtum war hier bisher am Größten und auch Quallen schwommen um mich herum.

Anschließend fuhren wir in die „Hong Island Lagoon“, die zum Schwimmen einlud, ein. In dem Bäumen und Mangroven kreischten Fliegende Hunde.

Der nächste Stopp folgte auf „Lading Island“, wo das Mittagessen in einer traumhaften Bucht unter Palmen am feinen Sandstrand eingenommen werden konnte.

Rund 15 Minuten ging es zurück zum traumhaften „Hong Island Beach“. Ein über 2 Meter langer Riesenvaran kreuzte direkt meinen Weg, nachdem ich über die wackelige Pontonbrücke am Strand ankam.

Das hatte ich nicht erwartet, sodass diese Begegnung besonders war. Am Ende des Strandes nahm ich erstmal den Aufstieg zu einem 360° Aussichtspunkt über die Adamanen See und „Hong Island“ in Anriff. Der Blick lohnte sich auf alle Fälle.


Zurück am Fuße des Berges schlug ich mich über einen Dschungelpfad durch. Dabei entdeckte ich nicht nur einen Rettungspunkt vom großen Tsunami 2004, sondern ebenfalls weitere Varanspuren. Ihnen folgte ich ins Dickicht und konnte ein Jungtier entdecken. Moskitos verschonten mich bei der Tour durchs Inland allerdings nicht. Deshalb durfte ich Thais, Indern, Amis, Australiern und sogar Spaniern erklären, wozu ein „No Bite Stick“ da ist!
Danach hieß es, Füße in den weißen, feinen Sand und später ab ins Wasser.


Seelig trat ich die Heimfahrt mit dem Longtail Boat an. Und wenn sich jemand fragt, wo dabei Steffi war??? Sie hatte ihren Relaxtag und ich traf sie am Pool an. Wen wundert’s;).

Das Abendessen haben wir frisch zubereitet an einer Garküche eingenommen. Die Köchin hat uns nicht nur gut zugeraucht, sondern die gesamte Kundschaft mit ihrem Gesang animiert. Ein Pancake durfte trotz vollem Bauch natürlich nicht fehlen. So ging es daraufhin mit stattlicher Plautze zum Schneider, um ihn meine Gardemaße für einen neuen Anzug nehmen zu lassen.

Morgen nach dem Frühstück soll ich wieder zum Abstecken mit vollem Bauch erscheinen! Krieg ich hin. Bis dahin gehen meine Grüße aus dem Gentlemen Club an Ömer, dem selbst ein pastellfarbener Anzug steht;).
17.06.2022 – Nach dem Frühstück stand das Fitting beim Schneider an. Einer der ersten Gedanken war, dass ich mich in dem Anzug wohl auch gut als Fahrkartenkontrolleur bei der Deutschen Bahn machen würde.

Und eigentlich wollten wir uns heute eine Unterkunft für die nächsten Tage auf Kho Phi Phi buchen. Die Suche erwieß sich allerdings schwerer als gedacht. Eine passende Unterkunft wurde nicht gefunden, weshalb wir eine Nacht im „Panan Krabi Resort“ verlängert und einen Tagesausflug auf die „The Beach“ – Insel gebucht haben. Ansonsten verbrachten wir viel Zeit in unserer Poollandschaft und später am Strand, wo ein großer Ara seine Kreise zog.


Abendessen nahmen wir im „Jose“ ein, bis wir mit dem Tuk Tuk zum Nachtmarkt „Landsmark“ in Ao Nang fuhren. Dort gab es den Nachtisch bei Livemusik und Feuershow.

Zudem wollten wir uns Thaiboxen ansehen. Dass dabei schon kleine Kinder gegeneinander im Ring stehen, hat uns allerdings abgeschreckt. So sind wir lieber etwas am Strand flaniert, wie auch über die Partymeile.
Feierlaunige Partygrüße an Andi, der heute hoffentlich anständig als braves Geburtstagskind gebührend seinen runden Ehrentag begangen hat. Wir lassen dich hochleben.
18.06.2022 – Nach dem Frühstück hieß es: Aus dem „Panam“ auschecken, Gepäck aufbewahren lassen und daraufhin im „Panam“ einchecken, bevor wir für unsere „Kho Phi Phi – Islandtour“ eingesammelt wurden. Statt Übernachtung auf der Insel inmitten der Andaman – See unternahmen wir lediglich einen Tagesausflug und hängen eine weitere Nacht in unserem Hotel in Krabi dran, mussten dafür allerdings das Zimmer wechseln.
Mit einer ungefähr 30 – köpfigen Reisegruppe, welche hauptsächlich aus Malayen, Indern, Thais und neben uns noch einem Paar aus Spanien bestand, zischten wir mit einem Schnellboot zur „Bamboo Island“. Bambus suchte man da vergebens. Der wunderbar weiße, weiche Sandstrand, das kristallklare Wasser und die strahlende Sonne entschädigen dennoch dafür.

Der Insel vorgelagert befand sich das wohl schönste und größte zusammenhängende Riff, in welchem ich je tauchen konnte – „Pileh Bay“. Es übertraf sogar „Sandy Island“ auf Grenada. Gigantische Korallen reihten sich nahtlos aneinander, massige Papageienfische und die üblichen Verdächtigen kreuzten, Riesenmuscheln leuchteten in Königsblau vom Grund und beim Eintauchen befand man sich direkt in einem Schwarm unzähliger Makrelen. Zauberhaft.
Auf „Phi Phi Don“ konnten wir im Anschluss etwas relaxen, uns mit landestypischem Lunch stärken und uns mit dem spanischen Pärchen Merem und Oscar aus Granada „unterhalten“. Es war nicht schwer während der Bootsfahrt zu erkennen, dass sie beide taub sind, weshalb ich erst mit erdachter, simpler Zeichensprache versucht habe, die Informationen unseres Tourguides weiterzugeben, bis ich später einen Übersetzer übers Smartphone nutzte. Dabei konnte ich sogar etwas Spanisch auffrischen. Die beiden Hochzeitsreisenden waren sehr nett und unsere Unterhaltung war auch wegen der ungewöhnlichen Umstände besonders. Wir tauschten uns nicht nur über die Reise aus, sondern lernten zudem ein wenig Gebärdensprache. Einfache Floskeln und mich vorzustellen beherrsche ich nun, was mich, wie die gesamte Begegnung mit beiden, sehr freut.
Das kurze Ankern an der „Monkey Bay“ war nicht wirklich ein Highlight des Tages. Unser Guide hatte es etwas eilig, ohne die Affen zu Gesicht zu bekommen, schnell wieder abzulegen. Das Motorengeräusch hat die Affenbande aber entweder aus dem Schlaf geschreckt und oder angelockt. So schlurften beim Gasgeben doch noch welche aus dem Dickicht hervor.
Dann war es soweit. Endlich, wir steuerten „Maya Bay“ an. Vielen besser bekannt als: „The Beach“ aus dem gleichnamigen Film mit Leonardo di Caprio. Wir landeten an der Rückseite der berühmten, von Felsriesen weit eingefassten Bucht an. Nach kurzem Fußweg empfing uns eine traumhafte Kulisse, welche die letzten Jahre für Touristen Tabu war. Zu viele Boote und Menschen zerstörten das vorgelagerte Riff. Man durfte auch nur etwa bis zu den Knien ins Wasser gehen. Aber dennoch war es ein paradiesischer Spot.



Und dann habe ich der nahenden Gefahr direkt in die Augen geblickt. Augen so glasig und leer, wie sie nur von einem wahren Monster des Meeres, einem Killer stammen können. So wie im Film wimmelte es in der Bucht von Haien – allerdings nur kleine, harmlose Schwarzriffhaie. Aber immerhin – es waren Haie:).
Eine nahe gelegene Lagune bot sich für einen kleinen Abstecher an. Es bot sich ein wunderschöner Blick auf die so typischen Felsformationen.

Ebenso nicht weit von „Maya Bay“ entfernt passierten wir eine alte Vikingerhöhle, welche vor 800 Jahren bereits besiedelt war. Zeugnisse aus alten Seefahrerzeiten gaben Wandmalereien ab. Leider waren diese vom Wasser aus nicht zu sehen und wir hatten auch keinen Landgang zur Besichtigung. Heutzutage wird diese. Wie viele weitere Höhlen in der ganzen Andaman See als Unterschlupf von Sammlern für Schwalbeneiern genutzt. Diese erzielen auf den Märkten einen stattlichen Preis.

Zum Abschluss konnte nochmals ein Riff in der „Lohsamah Bay“ ertaucht werden. Leider waren heute keine weiteren Riffhaie dort zu entdecken. Allerdings begleitete mich, erst unbemerkt, dann im Augenwinkel und schließlich auf Augenhöhe neben mir, ein Baracuda. Da habe ich schon erst einmal dumm und später fasziniert geschaut.
Nachhause kamen wir mit guter Verspätung an. Einerseits, weil uns (bis auf die verwehrte Affenshow) die Tourführerin ausreichend Zeit bei den einzelnen Aktivitäten zugestand, weiterhin jedoch, weil vor allem einer unserer Außenborder zwischendurch den Geist aufgab und erst fachmännisch repariert werden musste.
Fix nach dem Bezug unseres neuen Zimmers und einer wohltuenden, sowie vor allem nötigen Dusche, konnte ich meinen neuen Anzug abholen.

Asiatische Gerichte gab es bereits zu Hauf, wodurch mein Magen samt vorherrschender Gelüste uns danach ohne Umwege ins „Divers Inn Steakhouse“ führte. Es war schon etwas überraschend, dass nicht nur Thaifood, Fischgerichte oder Steak, sondern zudem Thüringer, Nürnberger, Bratwürste und Schnitzel auf der Speisekarte zu finden waren. Dass in der Ecke ein Getränkeschild mit „Jägermeister“ prangte, wunderte nicht. Aber als ich ein weiteres Schild mit „Obstler“ entdeckte, wusste ich, dass ich den Wirt und Inhaber auf deutsch begrüßen konnte. Und was ein Zufall: Jürgen Weber kommt aus dem Hunsrück, ist vor 30 Jahren nach Thailand ausgewandert und wohnte zu seiner Ausbildungszeit in Mainz bei uns um die Ecke. Ein längeres Gespräch war quasi vorprogrammiert. Jürgen half uns mit guten Tipps bei der noch nötigen Hotelsuche für die nächsten Nächte in Phuket. Gerade haben wir übrigens Halbzeit, bevor Steffi zur Rückreise antreten muss. Weiterhin war alles Aufgetischte und im Gegensatz zu den meist scharfen bis brennenden Speisen ein Gaumenschmaus – vor allem der „Lava Cake“.

So ist es für uns ganz klar, dass wir an diesem Abend unsere Bekanntschaften des Tages: Merem, Oscar und Jürgen grüßen wollen.
