17.08.2021 – Heute stand die Fahrt von Budapest/Ungarn nach Bratislava/Slowakei an. Die Hauptstadt, ehemals Pressburg genannt, mit seinen 440.000 Einwohnern liegt im Dreiländereck zu Ungarn und Österreich.
Unser erstes Ziel nach dem Check-Out in Budapest war das Danubiana, an der die Donau direkt vorbei fließt und hinter der ungarischen zur slowakischen Grenze gelegene Meulensteen Art Museum für zeitgenössische expressionistische Kunst.









Nachdem uns in Budapest aufgrund meines starken Hupreflexes noch eine Oma mit ihrer zerdellten Knutschkugel knapp verfehlte, ging es uns durch den Anfahrtsweg zum Danubiana ebenso mit der erwarteten Grenzkontrolle. Wir haben sie ebenso irgendwie verfehlt. Quasi könnten wir als illegale Einwanderer gelten, zumindest bis wir im Altstadthotel Beigli unsere Daten hinterlassen hatten.
Es plagte uns zuerst einmal der Hunger, der durch deftige slowakische Hausmannskost gestillt wurde. Anmerkung der Redaktion: Kein Hoch auf Piroggen mit Ziegenkäse, dafür aber für mit Speck gefüllte Klöse auf Kraut.

Die obligatorische Stadterkundung auf eigene Faust folgte.










18.08.2021 – Auch das Frühstück im erst kürzlich eröffneten und mit viel Charme eingerichteten Beigli Hotel kann sich sehen lassen. Reichhaltig und sehr gesund in schönem Ambiente.
Gegen 11 Uhr haben wir uns Mountainbikes ausgeliehen und radelten erst an der Donau, dann aber leider, aufgrund des Hochwassers, mehr auf der Bundesstraße, die ebenfalls als Radweg ausgezeichnet war, entlang zur Burgruine Devin.







Die ganze Strecke von rund 15 Kilometern mussten wir natürlich nach Burgbesichtigung mit Ausstellung zur Burggeschichte zurück und belohnten uns erneut mit traditioneller slowakischer Küche. Daraufhin konnte einer von wenigen kurzen Powernaps in den letzten Wochen eingelegt werden, bevor wir uns auf den Weg zum UFO begaben, um dieses Mal den Blick bei Sonnenuntergang auf Donau, Altstadt und die Bratislaver Burg zu werfen. Der Aussichtsturm ist 95 Meter hoch und bietet bei gutem Wetter eine herrliche Aussicht bis zu 100 Kilometer ins Umland. Im 360°-Restaurant unter der Aussichtsplattform durften wir feststellen, dass auch die Slowaken guten Wein keltern können.





Nach einem ausgedehnten Nachtspaziergang können wir beide nochmals bestätigen, dass Bratislava eine wunderschöne Stadt ist, die sich aufgrund toller Bauten, viel Sinn für Kunst, ausgedehntem Grün, tobendem Nachtleben und entspannten Menschen sehen lassen kann. Definitiv auch eine zweite Reise wert.